Rückblick auf eine unvergessliche Reise: PWG-Handballerinnen und Handballer U14 beim Bundesfinale in Berlin

„Für mich war Berlin eine tolle neue Erfahrung. Wir sind vielen netten Menschen begegnet und hatten eine wundervolle gemeinsame Zeit. Auch hat die Erfahrung den Teamgeist gestärkt.“

Mit diesen Worten beschreibt eine Schülerin die Teilnahme am Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin vom 05. bis zum 09. Mai.  Die elf U14 Handballerinnen sowie die elf U14 Handballer des PWGs traten dort am 6. Mai, einen Tag nach Ankunft, zunächst gegen die Gegnerinnen und Gegner ihrer Vorrunde an:

Die Mädchen unter Trainer Alexander Leuck und Betreuerin Jule Freund trafen zunächst auf das Team von Sachsen-Anhalt. Nach einer starken leistung der PWG-Mädels hieß es am Ende 13:6 – der Start ins Turnier war damit bestens gelungen. Gegen die beiden Teams aus Berlin und Hessen, die am Ende beim Endspiel den Bundestitel unter sich ausmachten, schlugen sich die PWGlerinnen ebenfalls wacker, blieben jedoch gegen die körperlich deutlich überlegenen Kontrahentinnen letztlich chancenlos.

Am Nachmittag trafen die PWG-Jungs unter Coach Michael Knobe sowie Emil Will, einem ehemaligen PWG-Schüler, auf die Landessieger Bremens, Mecklenburg-Vorpommerns sowie Schleswig-Holsteins und sicherten sich mit der Unterstützung der U14-Zuschauerinnen einen vierten Platz im Vorrundenturnier.

Eine Überraschung gab es für die Teams am Abend: Zusammen  besuchten die Nachwuchshandballerinnen und  -handballer das Spitzenspiel der Berliner Füchse gegen Veszprém, in welchem sich die Heimmannschaft nach einem spannenden Siebenmeterwerfen den Einzug ins Champions League-Viertelfinale sichern konnte.

Der zweite Spieltag startete für die PWG-Jungs in der Begegnung mit den Landessiegern aus Brandenburg, die sich als überlegen erwiesen, worauf jedoch mit 13:13 ein Unentschieden gegen die Landessieger aus Thüringen folgte. So konnte sich das Team in den Platzierungsspielen letztlich in einem Sieg gegen Berlin (15:21) den 15. Platz im Turnier sichern.

Währenddessen begann das Team der Mädchen in Spandau den zweiten Spieltag erfolgreich mit einem eindeutigen Sieg von 15:7 gegen Thüringen. Im zweiten Spiel erwies sich hingegen Nordrhein-Westfalen als zu stark: Die Partie endete 5:14. Trotz der Enttäuschung nach der Niederlage besiegte das Mädels-Team abschließend Niedersachsen in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen in letzter Minute mit knappem Vorsprung (17:16). So erreichten die U14-Mädchen einen erfolgreichen und wohl verdienten 11. Platz.

Neben dem Handballspielen erlebten unsere Schülerinnen und Schüler Berlin bei einer Stadtrallye durch das Regierungsviertel, dem Besuch im Spionagemuseum sowie einer Fahrt mit dem schnellsten Aufzug Europas auf den Panorama Punkt am Potsdamer Platz ebenfalls von seiner kulturellen beziehungsweise touristischen Seite. Abgerundet wurde der Berlinaufenthalt am Freitag, den 8. Mai, mit dem Empfang der Sportlerinnen und Sportler in der Landesvertretung des Saarlandes, wonach die Teams am Abend begeistert an der Siegerehrung mit Showprogramm teilnahmen. So bleibt die Fahrt allen Teilnehmenden definitiv noch lange im Gedächtnis:

„Wir haben viel von der Stadt Berlin gesehen, wie zum Beispiel das Brandenburger Tor oder das Denkmal ermordeter Juden. Berlin war einfach ein tolles Erlebnis.“

Bericht: Jule Freund

Impressionen