60 Abiturientinnen und Abiturienten haben in diesem Jahr die Abiturprüfung am Peter-Wust-Gymnasium Merzig erfolgreich abgeschlossen. Die Durchschnittsnote lag bei 2,23, die Note „sehr gut“ wurde 21-mal erreicht, zwei Prüflinge erhielten die Bestnote 1,0.
Der ökumenische Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter unter dem Motto „Was uns trägt“ stimmte die Abiturientinnen und Abiturienten mit ihren Familien auf die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse sowie zahlreiche Ehrungen von Bestleistungen in der Stadthalle Merzig ein.
Schulleiter Andreas Brust gratulierte zunächst den Absolventinnen und Absolventen zum Erreichen des höchstmöglichen Schulabschlusses in Deutschland, der ihnen nun viele Türen öffnen werde. Zur Feier begrüßte er neben den erfolgreichen Prüflingen auch die Tutorinnen und Tutoren und weiteren Lehrkräfte sowie die Familien, die allesamt einen Anteil am Gelingen gehabt hätten. Als Ehrengäste begrüßte der Schulleiter den ehrenamtlichen Beigeordneten des Landkreises Frank Wagner in Vertretung für die Landrätin, den ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt Merzig, Maximilian Doll in Vertretung für den Oberbürgermeister, den Vorsitzenden der Peter-Wust-Gesellschaft Dr. Johannes Brantl, die Schulelternsprecher René Trender und Martina Barth sowie den Schülersprecher Joris Trender.
Mit Bezug auf das Motto des Gottesdienstes „Was uns trägt“ erklärte Schulleiter Brust, dass es an diesem Abend darauf ankomme, den besonderen Moment zu genießen und zu bewahren. Nicht wichtig sei, bereits jetzt eine Antwort auf alle Fragen zu haben, sondern vielmehr darauf zu vertrauen, dass man den eigenen Weg finden werde. Die Zukunft, so betonte Brust, geschehe nicht einfach, sondern sie werde gestaltet, und zwar durch Entscheidungen, Mut und Haltung. Nicht zuletzt seien auch Vorstellungskraft, Optimismus und das Vertrauen, dass man etwas bewegen kann, wichtige Weichensteller im Leben. Die Schule habe in den vergangenen Jahren den Rahmen für die Erfahrung vorgegeben, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, in der man auch Spuren hinterlassen habe. Diesbezüglich verwies Brust auf ein besonderes Vermächtnis des Abiturjahrgangs 2026, die sich in Anlehnung an das Begrüßungsritual für die Fünftklässler eine entsprechende Verabschiedung unter dem Applaus der gesamten Schulgemeinschaft gewünscht hätten, womit sie eine neue Tradition am PWG begründet hätten. Der Schulleiter betonte weiterhin, dass die Herausforderungen unserer Zeit nicht von einzelnen Superhelden gelöst werden, sondern nur von gemeinschaftlichem Handeln. Zum Abschluss seiner Ansprache riet der Schulleiter, dass man sich so annehmen solle, wie man sei – im Guten wie im Schlechten, und auch nach Rückschlägen aufstehen und weitermachen solle. Hierfür wünschte er den Absolventinnen und Absolventen Glück, Kraft und Vertrauen.
Nach Grußworten der Ehrengäste Frank Wagner, Maximilian Doll und der Schulelternsprecher René Trender und Martina Barth ließen Juli Krisch und Tim Lauer die vergangenen Schuljahre aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler Revue passieren. Dabei verwiesen sie auf die besonderen Erfahrungen während der Corona Pandemie, als das Lernen zu Hause am Bildschirm stattfand. So habe sich mancher „private“ Chatroom als gar nicht so privat erwiesen. Auch an die Erlebnisse während der Schulfahrten wurde ausgiebig erinnert. Da der Schulskikurs in Klasse 7 zunächst der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen war, holte der Jahrgang diese besondere Fahrt in Klasse 8 nach – inklusive täglicher Testungen und besonderer Hygienevorschriften. An die Englandfahrt mit den Unterkünften auf dem Universitätscampus der University of Canterbury, abenteuerlichen Begegnungen mit Jugendlichen aus anderen Bundesländern sowie dem Highlight London wurde erinnert, ebenso wie an die Kursfahrten nach Österreich und nach München.
Auch die beiden Tutoren Isabel Therre und Niklas Penth knüpften an die Kursfahrten mit ihren jeweiligen besonderen Herausforderungen an und stellten heraus, dass die Organisation einer solchen Fahrt schon mal an der Realität scheitern kann. Aber Geburtstagsständchen und unterhaltsame Missgeschicke beim Rafting hätten für gute Laune auch bei schlechtem Wetter gesorgt. Therre und Penth hoben das besondere Engagement des Jahrgangs beim Organisieren der Parties und Komitees hervor. Dabei sei das Multitasking für manche zum Lebensmotto geworden. Bei aller Unterschiedlichkeit habe gerade die Heterogenität des Jahrgangs philosophische Diskussionen beflügelt, gleichzeitig sei immer auch gegenseitiger Respekt vor abweichenden Positionen erkennbar gewesen, so dass die Schülerinnen und Schüler letztlich aneinander gewachsen seien.
Im Anschluss an die Verteilung der Abiturzeugnisse wurden zahlreiche Ehrungen besonderer Leistungen vorgenommen. Für herausragende Ergebnisse im musisch-künstlerischen Bereich wurden Ella Leixner (Bildende Kunst), Libby Ullinger (Darstellendes Spiel) und Max Scheiber (Musik) ausgezeichnet. Beste Leistungen in den Gesellschaftswissenschaften erreichten Florian Altenhofen (Erdkunde), Hendrik Richter (Geschichte) und Paul Klein (Politik), in den Sprachen Vilia Söther (Französisch), Jule Kollmann (Englisch), Carina Ruch (Spanisch), Paul Klein (Latein) und Lilly Michels (Latinum). Daniel Deuber wurde für besondere Leistungen in Mathematik, Informatik und MINT geehrt, Hendrik Richter in Biologie, Catharina Nola in Chemie und wiederum Paul Klein in Physik. Herausragende sportliche Leistungen erzielte Marlon Selig, für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft wurde Leni Rehlinger geehrt. Den renommierten Scheffel-Preis für beste Leistungen im Fach Deutsch erhielt Helena Ludwig, der Kleine Peter-Wust-Preis für besondere Leistungen in Religion/Ethik/Philosophie wurde Nele Becker zugesprochen. In seiner Laudatio würdigte der Vorsitzende der Peter-Wust-Gesellschaft, Dr. Johannes Brantl, das Engagement und den kritischen Geist der Preisträgers im Sinne des Namensgebers der Schule, Peter Wust. Für einen Abitur-Notenschnitt von 1,8 oder besser erhielten 19 Absolventinnen und Absolventen ein e-fellows-Stipendium. Diese waren Florian Altenhofen, Daniel Deuber, Jasneet Kaur, Vanessa Kitler, Paul Klein, Luisa Kurz, Ella Leixner, Isabelle Lippe, Leila Lohmann, Helena Ludwig, Lilly Michels, Catharina Nola, Paola Nola, Hendrik Richter, Emma Schaefer, Katharina Schmidt, Marlon Selig, Libby Ullinger und Marie Zenner.
Für die beste Gesamtleistung mit der Traumnote 1,0 wurden Catharina Nola (839 von 900 Punkten) und Paul Klein (898 von 900 Punkten) ausgezeichnet.
Die musikalische Umrahmung der Feier gestalteten Thomas und Lukas Berger mit „The winner takes it all“ und „The loner“, das Gesangsduo Marie Zenner und Libby Ullinger mit den Songs „ Slipping through my fingers“ und „Nur ein Wort“ sowie Mathis Kammer am Flügel mit dem Stück „Experience“ von Ludovico Einaudi.
Text: Katja Schmitt
alle Fotos: Hannes Holzner/ PWG

Pressefoto PWG-Abitur-Jahrgang 2026

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Bezugskurses von Herrn Knobe

Bezugskurs Herr Penth

Bezugskurs Frau Gillet

Bezugskurs Frau Therre

Traumergebnis: Höchste Punktzahl (898 von 900) und Endnote 1,0: Paul Klein

PWG-Scheffelpreisträgerin Helena Ludwig

Trägerin des Kleinen Peter-Wust-Preises: Nele Becker

Gruppenfoto der Jahrgangsbesten

Tim Lauer und Juli Krisch

Glückwünsche der Schulelternvertretung (Martina Barth und Rene Trender)

Abiturrede für das Kollegium: Isabel Therre und Niklas Penth

Schulleiter Andreas Brust bei seiner Begrüßungsansprache

Überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Landrätin: Kreisbeigeordneter Frank Wagner

Maximilian Doll, Beigeordneter der Stadt Merzig

Grußwort und Laudatio des Vorsitzenden der Peter-Wust-Gesellschaft: Prof. Dr. Johannes Brantl

Bei ihm laufen die Fäden der Abiturorganisation zusammen: Christoph Josten, Abteilungsleiter Oberstufe