Religion

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Die Menschen stärken, die Sache klären - Der Religionsunterricht am Peter-Wust-Gymnasium

Aus Sicht des Staates ist Religion an saarländischen Schulen ein ordentliches Schulfach. Das bedeutet, dass der Religionsunterricht nach ähnlichen Grundsätzen erteilt wird wie z.B. der Unterricht im Fach Geschichte oder im Fach Erdkunde. „Ähnliche Grundsätze“ deshalb, weil im Grundgesetz die Mitwirkung der Glaubensgemeinschaften beim Religionsunterricht vorgeschrieben ist. Deshalb wird das Fach Religion am Peter-Wust-Gymnasium (wie an den meisten anderen Schulen auch) konfessionell getrennt unterrichtet.

Unter dem Motto „Die Menschen stärken“ versteht der Religionsunterricht am Peter-Wust-Gymnasium die Bewältigung von sogenannten Entwicklungsaufgaben:

  • Sich selbst annehmen und eine eigene Identität finden, also z.B. ein Ich-Bewusstsein entwickeln und sich seiner Einzigartigkeit, seiner Begabungen und Interessen bewusst werden.
  • Beziehungsfähig werden – Empathie entwickeln, also z.B. eine Position in der Gruppe erringen, sich in Konflikten behaupten und mit anderen Kompromisse schließen.
  • Hineinwachsen in Kultur und Zivilisation, also z.B. die Zugehörigkeit zur Geschichte und kulturellen Prägung einer Familie, einer Region und eines Volkes entdecken.
  • In Institutionen leben, also z.B. zur Gestaltung des schulischen und gesellschaftlichen Gemeinwesens beitragen und mit Autoritäten umgehen lernen.
  • Politisch urteilen und handeln, also z.B. die Grundlagen und Regeln der Demokratie anerkennen und sich für ihre Einhaltung einsetzen.

Aus Sicht der katholischen Kirche übernimmt der Religionsunterricht folgende Aufgaben:

  • Der Religionsunterricht vermittelt strukturiertes und lebensbedeutsames Grundwissen über den Glauben der Kirche.
  • Der Religionsunterricht macht mit Formen gelebten Glaubens vertraut und ermöglicht Erfahrungen mit Glaube und Kirche.
  • Der Religionsunterricht fördert die religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Die Themen des Religionsunterrichts sind nach Themenbereichen (sogenannte „Lernstränge“) geordnet. Die Themenbereiche sind:

  • Sprache der Religion, z.B. Die Metapher
  • Gott, z.B. Bilder von Göttern, Bilder von Gott
  • Bibelverständnis, z.B. Die Entstehung des Neuen Testaments
  • Altes und Neues Testament, z.B. die Propheten
  • Jesus, z.B. Jesus der Jude
  • Ausdrucksformen des Glaubens, z.B. die Sakramente
  • Kirchengeschichte / Menschen der Kirche, z.B. Kirche im 19. Jahrhundert
  • Kirchenbau, z.B. Die Gotik

Die Lernstränge werden nach einem sogenannten „Spiralcurriculum“ jedes Jahr aufs neue anhand altersgerecht ausgewählter Themen mit den Schülern erarbeitet. Damit bleibt der Unterricht abwechslungsreich und die Schüler erarbeiten sich ein solides fachliches Grundwissen.

Orientierungstage für Klassenstufe 8 stärkten Klassengemeinschaften am PWG

Der Herausbildung von lebendigen und solidarischen Klassengemeinschaften kommt am  Peter-Wust-Gymnasium Merzig (PWG) ein hoher Stellenwert zu. Neben dem bewährten pädagogischen Konzept für die Eingewöhnung der neuen Fünftklässler setzt die Schule bei der aktiven Unterstützung des schwierigen Übergangs von der Unterstufe zur Mittelstufe einen diesbezüglichen Schwerpunkt. Aufgrund der in der Klassenstufe 7 vorgenommenen Fächerwahl erfolgt zu Beginn der Klassenstufe 8 die Bildung von neuen Klassengemeinschaften. Im Rahmen von „Orientierungstagen“, die von den Religionslehrerinnen Rebecca Leipziger und Katja Neff, gleichzeitig Schulseelsorgerin am PWG, gemeinsam mit den jeweiligen Klassenlehrern durchgeführt wurden, erhielten die neuen Achtklässler eine zusätzliche Möglichkeit, sich besser kennenzulernen und ihre Klassengemeinschaft zu stärken.

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Anderen Religionen begegnen – ein Besuch in der Merziger Moschee

Die Weltreligionen sind im katholischen Religionsunterricht ein wichtiges Thema. Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus werden in unterschiedlichen Klassenstufen behandelt.

Für die siebte Klasse steht das Thema „Islam“ auf dem Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht.

Ziel ist es, den Islam, seine Glaubensgrundlagen und die religiöse Praxis der Muslime, auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Religionen Christentum und Islam kennenzulernen. Der Islam ist nach dem Christentum die größte Religion in Deutschland. Etwa 4 Millionen Muslime leben hier. Dass es nicht nur in den großen Städten, sondern auch in Merzig eine Moschee gibt, war vielen Schülern und Schülerinnen nicht bekannt. Das ist nicht verwunderlich, weil man die meisten Moscheen in Deutschland nicht auf den ersten Blick erkennt. So wunderten sich manche Schülerinnen und Schüler, dass sie jeden Tag auf ihrem Schulweg daran vorbeikommen.

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