Die Siegerinnen des Schulfinales des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ stehen fest

Zum 13. Mal suchte die Gemeinnützige Hertie-Stiftung mit ihrem Wettbewerb „Jugend debattiert“ in diesem Jahr den besten Debattenredner Deutschlands. Am 14.2.2014 fand das diesjährige Schulfinale des Wettbewerbs am PWG statt, aus dem Davia Kronenberger (Klasse 9b) und Lisa Spanier (Klasse 8b) als Erst- und Zweitplatzierte hervorgingen.
Nach einem intensiven Halbfinale zum Thema „Sollen Lehrer zu schulischen Zwecken mit ihren Schüler auch auf sozialen Netzwerken kommunizieren dürfen?“, stand im Finale die Frage „Sollen besserverdienende Eltern einen höheren Teilnahmebeitrag für Klassenfahrten ihrer Kinder entrichten?“ im Mittelpunkt der Debatte, in der sowohl die Pro- als auch die Contra-Seite durch interessante und argumentativ hochwertige Aspekte überzeugen konnte.

Im Regionalverbundfinale am 26.2.2014 am Max-Planck-Gymnasium (Saarlouis) wird das PWG somit nach einer knappen Jury-Entscheidung von Davia Kronenberger und Lisa Spanier in der Altersgruppe I sowie Meike Hagel und Johanna Henkel (beide Kursstufe 11), welche sich bereits zuvor qualifiziert hatten, vertreten.
Ziel des Wettbewerbs ist es, qualifiziertes Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie zu fördern. Dazu wird jährlich allen Schulen Deutschlands die Möglichkeit geboten, nach Altersgruppen geordnet, am Debattier-Wettbewerb teilzunehmen. Auf Klassenebene wurden die Schülerinnen und Schülern im Deutschunterricht optimal auf den Wettbewerb vorbereitet. Koordiniert wird der Wettbewerb am PWG von Deutsch-Lehrerin Esther Schmitt. Die Lehrerin zeigt sich beeindruckt davon, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler die Herausforderung angenommen haben. „Fair debattieren will gelernt sein“, dies vermittelt Frau Schmitt allen Beteiligten, denn bei diesem Wettbewerb gehe es vorrangig darum, „anderen Rednern zuzuhören, die eigene Meinung zu vertreten und den Respekt vor dem Gegenüber zu lernen.“ Ferner bringe die ganze Sache allen Beteiligten viel Spaß.
Der Ablauf des Wettbewerbs ist streng geregelt: Eine Debatte dauert 24 Minuten, wobei jeder Teilnehmer zwei Minuten Zeit hat, seine Sicht der Dinge darzulegen. Dann wird in Pro- und Contra-Form eine zwölfminütige freie Phase genutzt, die Argumente auszutauschen, abgerundet durch ein jeweils einminütiges Schlusswort aller Debattanten. Eigens bestellte „Zeitwächter“ achten auf die genaue Einhaltung der Vorgaben.
Die Schulgemeinschaft wünscht Davia, Lisa, Meike und Johanna auch auf diesem Wege eine interessante Vorbereitungszeit und viel Spaß und Erfolg beim Regionalverbundfinale!

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