Mehr als nur ein TV-Duell – PWG-Workshop zu den Wahlen in den USA

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufenkurse Englisch erleben dieser Tage interessante  Workshops zu den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA, die das PWG in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) und unter der Leitung von Javier Behr aus New York durchführt.

Behr, ein ehemaliger Student der renommierten Universität von Harvard/ Boston, wirft im Workshop mit den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten aus den E- und G-Kursen Englisch der Kursstufe 12 des PWG zunächst den Blick auf das, was größtenteils medial wahrgenommen wird: TV-Duelle, zwei Kandidaten im Dauer-Clinch, Wahlkampfgetöse, einfache Wahrheiten, Parolen sowie Hinweise auf persönliche Stärken und Schwächen der Bewerber Clinton und Trump – im Rennen um die Präsidentschaft scheint die Show wichtiger zu sein als das politische Programm.

Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass die Demokratin Hillary Clinton, auch in der eigenen Partei nicht selten als das „geringere Übel“  bezeichnet, und der von den Republikanern ins Rennen geschickte Donald Trump, der in der Wählerschaft stark polarisiert und in der eigenen Partei höchst umstritten ist, so weit kommen konnten und derzeit in TV-Duellen um die Gunst der Wählerschaft buhlen dürfen?

Antworten liefert ein umfassenderer Blick auf das Wahl-, das Regierungs- und Parteiensystem in den USA. Im Workshop wird daher unter anderem das System der Vorwahlen („caucuses und „primaries“) unter die Lupe genommmen. Ein Vergleich des amerikanische Zweiparteiensystems mit den Verhältnissen in Deutschland sowie Faktenwissen zum eigentlichen Wahlverfahren gehören ebenfalls zum Programm des Workshops, der beim ersten Durchgang großen Anklang fand.

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