„White Horse Theatre“ am Peter-Wust-Gymnasium Merzig

Die inzwischen schon zur Tradition gewordenen englischsprachigen Aufführungen des „White Horse Theatre“ erwiesen sich auch in diesem Jahr wieder als besonders motivierende Form des Englischunterrichts und begeisterten erneut die PWG-Schüler.

Peter Griffith, der Gründer und Regisseur des „White Horse Theatre“, war persönlich dabei, als auch dieses Jahr wieder das englischsprachige pädagogische Tourneetheater am Peter-Wust-Gymnasium Merzig zu Gast war. Griffith verkörpert die Verbindung zwischen England und Deutschland, die das „White Horse Theatre“ so wertvoll für deutsche Schulen macht: Als gebürtiger Engländer, der inzwischen in Westfalen lebt, reist er mit seiner Crew durch Deutschland, um Schülerinnen und Schüler mit kreativen und außergewöhnlichen Theaterstücken zu begeistern.


Dieses Ziel ist Griffith und seinen Schauspielern auch in diesem Jahr in der stimmungsvoll hergerichteten neuen PWG-Turnhalle vollauf gelungen. Im Gepäck hatte die Theatergruppe zwei verschiedene, auf die jeweilige Klassenstufe angepasste Stücke: Für die Klassenstufen 7 und 8 wurde eine spannende Detektiv-Komödie mit dem Namen „BDS and the Faceless Ghost“ gezeigt, während die älteren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 das emotionale und mitreißende „The Breadknife“ zu sehen bekamen. Bei beiden Stücken führte Peter Griffith gekonnt Regie.
„BDS and the Faceless Ghost“ handelt von zwei Freunden, Billy und Deidre, und ihrem Hund Snuffles, die gemeinsam die Detektivagentur BDS betreiben. Nachdem sie von einer älteren Dame erfahren, dass deren Haustiere verstorben sind, beschließen sie herauszufinden, wie dies passieren konnte. Die drei Jungdetektive stürzen sich in das aufregende Krimiabenteuer, das einige Überraschungen mit sich bringt.
In „The Breadknife“ hingegen steht der emotionale Umgang mit den alltäglichen Problemen innerhalb von Familien im Zentrum. So erleben die Zuschauer Auszüge aus Jane und Rogers Ehe, die schon wesentlich bessere Tage hinter sich hat. Wie so häufig leidet insbesondere die gemeinsame Tochter Gillian unter dem Konflikt ihrer Eltern. Trotzdem wirkt die briefliche Nachricht des Vaters, dass er sich in seine wesentlich jüngere Sekretärin verliebt hat und mit dieser zusammenziehen will, als Schock für Mutter und Tochter. Von diesem Zeitpunkt an ändert sich für die Familie alles.
Wie schon in der Vergangenheit hat es die Schauspiel-Crew um Regisseur Peter Griffith geschafft, Aufführungen zu präsentieren, die die Schülerinnen und Schüler fesseln, sie zum Lachen bringen, aber gleichzeitig auch zum Nachdenken anregen. Mirella Schuler lobte vor allem die Schauspieler, die „ihre Rolle mit starker Überzeugung und sehr professionell“ gespielt hätten. Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch der Theateraufführung außerdem eine attraktive Gelegenheit, die eigenen „Englischkenntnisse zu überprüfen und zu erweitern“, wie Sebastian Theisen meinte. Aus der Sicht der Schüler und Englischlehrer des PWG kann man daher von einer tollen Bereicherung des Englischunterrichts und einem durch und durch gelungenen Vormittag mit dem „White Horse Theatre“ sprechen.

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